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Poolumrandung aus Holz

Poolumrandung aus Holz

Mit einem eigenen Pool setzen Sie Ihrem Garten sozusagen die Krone auf. Der pure Luxus! Damit der Pool allerdings nicht irgendwann ein Grund zum Ärgern wird, ist eine gute Planung besonders wichtig. Ein Punkt, der dabei gerne übersehen wird, ist die Poolumrandung aus Holz. Diese ist für die Stabilität und die Langlebigkeit der gesamten Konstruktion allerdings von enorm großer Bedeutung. Wir stellen Ihnen die Poolumrandung aus Holz etwas näher vor und verraten, welche Holzarten sich für die Konstruktion am besten eignen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Die Aufgaben einer Poolumrandung aus Holz
  2. Die Vorteile einer Poolumrandung aus Holz
  3. Die Nachteile einer Poolumrandung aus Holz
  4. Die besten Holzarten für die Poolumrandung
  5. Die Oberflächenfrage: Glatt oder mit Profil?
  6. Poolumrandung aus Holz: Unser Resümee

1. Die Aufgaben einer Poolumrandung aus Holz

Ein Pool ohne Umrandung? Der wäre nicht komplett, da würde etwas fehlen. Damit ist nicht nur der optische Aspekt gemeint. Eine Poolumrandung aus Holz bringt noch viele weitere Vorteile mit. Grundsätzlich hat die Konstruktion positiven Einfluss auf folgende Bereiche:

    • Stabilität
    • Sicherheit
    • Erscheinungsbild

Stabilität: Ein Pool ist normalerweise so etwas wie das Aktivitätszentrum des Gartens. Hier ist immer etwas los. Besonders im Bereich rund um das Becken spielt sich viel ab, die Belastungen sind entsprechend hoch. Ohne einer guten Umrandung würde der Pool all diese Kräfte direkt abbekommen. Die Umrandung fängt einen Großteil diese Belastungen ab und trägt somit wesentlich zur Stabilität der gesamten Konstruktion bei.

Sicherheit: Auch hier steht das rege Treiben rund um den Pool im Mittelpunkt. Besonders Kinder vergessen rund um einen Pool gerne einmal vorsichtig zu sein. Ein Sprung ins Becken – was soll da schon schiefgehen? Eine Poolumrandung aus Holz bringt ein gewisses Maß an Sicherheit. Laufen und Springen auf unbefestigtem und unebenem Untergrund wäre nämlich viel gefährlicher. Die Umrandung sorgt für einen stabilen und ebenen Boden.

Erscheinungsbild: Mit einer Poolumrandung aus Holz können Sie zwei unterschiedliche Effekte erzielen. Ausschlaggebend ist die Art und Weise, wie der Pool in ihren Garten integriert wird. Ist er eigenständig, sorgt die Umrandung für eine visuelle Betonung. Wer das Becken allerdings in eine größere Terrassenlandschaft einarbeitet, sorgt für ein homogenes und einheitliches Gesamtkonzept.

Unser Tipp: Eine Unterkonstruktion aus Aluminium
Was die Materialwahl für die Unterkonstruktion der Poolumrandung angeht, empfehlen wir eindeutig Aluminium. Ganz besonders dann, wenn Sie sich für glatte Hartholzdielen als Decklage entschieden haben, die per unsichtbaren Clips befestigt werden. Aluminium bringt viele Vorteile mit. Es ist leicht, ausgesprochen langlebig und verzieht sich nicht. Große statische Belastungen sind ebenso wenig ein Problem wie übermäßige Feuchtigkeit. Somit ist Alu perfekt für dunkle Ecken im Garten bzw. den Bereich rund um Pools und Teiche. Verzug gibt es bei keinen, Quell- und Schwindverhalten auch nicht. Die Bearbeitung ist – wie jene von Terrassenholz – einfach. Die für die Befestigung der Fixierungsclips verwendeten Schrauben lassen sich ohne Vorbohren ins Aluminium drehen. Um die höchstmögliche Stabilität zu erreichen, empfehlen wir als Aufbauart die (auf jeder Seite geschlossene) Rahmenbauweise.

2. Die Vorteile eine Poolumrandung aus Holz

Noch natürlicher geht es nicht. Kein anderer Werkstoff kann Holz in dieser Hinsicht das Wasser reichen und kein anderer Werkstoff kombiniert Dauerhaftigkeit und Gemütlichkeit auf diese einzigartige Art und Weise. Dazu kommen die einfache Bearbeitbarkeit und die üblicherweise moderaten und stabilen Preise von Holz. Die Vorteile einer Poolumrandung aus Holz im Überblick:

    • Einzigartige Natürlichkeit
    • Unerreichte Ausstrahlung
    • Einfache Bearbeitung
    • Dauerhaft fußwarm

Schöne Stichworte, die für sich allein aber noch wenig aussagen. Deshalb möchten wir uns mit jedem Einzelnen etwas näher beschäftigen.

    • Natürlichkeit: Einen umweltverträglicheren Werkstoff als Holz werden Sie nur schwer finden. Wir garantieren, dass alle unsere Produkte aus nachhaltig betriebener Forstwirtschaft stammen.
    • Ausstrahlung: Terrassendielen sind Einzelstücke. Kein Brett gleicht einem anderen. Entsprechend wird auch Ihre Poolumrandung aus Holz ein absolutes Unikat. Holz ist ausdrucksstark und somit perfekt für alle, für die Individualität nicht nur eine leere Phrase ist.
    • Bearbeitung: Holz lässt sich einfach und unkompliziert und ohne großen Aufwand in die richtige Form bzw. die richtige Länge bringen. Versierte Heimwerker sollten deshalb mit der Montage einer Poolumrandung keine großen Schwierigkeiten haben.
    • Fußwarm: Holz bleibt das ganze Jahr über fußwarm – und hat damit einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Terrassenmaterialien. Weder kühlt es zu stark aus, noch heizt es sich unangenehm auf. Die Poolumrandung aus Holz ist deshalb perfekt für all jene, die gerne barfuß durch ihren Garten streifen.

3. Die Nachteile einer Poolumrandung aus Holz

So gut Holz grundsätzlich für den Einsatz als Poolumrandung geeignet ist, gibt es dennoch einige Minuspunkte, die wir nicht unerwähnt lassen wollen. Denn: Ehrlichkeit ist uns im Holzterrassen Kastell ein großes Anliegen. Die wenigen Nachteile im Überblick:

    • Pflegebedarf verhältnismäßig hoch
    • UV-Strahlung bedingt ein Ausbleichen der Farben
    • Splitter stellen Verletzungsrisiko dar

Erklärungen zu den angeführten Nachteilen liefern wir Ihnen selbstverständlich auch noch.

Pflege: Die Kombination aus Holz und Wasser – wie wir sie eben besonders rund um Pools und Teiche finden – ist an sich nicht unbedingt ideal. Damit sich keinerlei Pilze und kein Schimmel bilden können, muss das Material regelmäßig mit entsprechenden Pflegemitteln behandelt werden.

Ausbleichen: Liegt Terrassenholz unter freiem Himmel, bildet sich früher oder später stets eine graue Patina. Das passiert, weil der UV-Anteil der Sonnenstrahlung das im Holz enthaltene Lignin zersetzt. Das führt unweigerlich zum Verblassen der Farben und zur Vergrauung der Dielen. Wer diesen Vorgang verhindern möchte – es gibt durchaus Menschen, welche die entstehende Patina als charmant empfinden – greift am besten zu farbpigmentiertem Pflegeöl. Diese Präparate erhöhen den Schutz vor UV-Strahlung und bringen verschwundene Farbe wieder zurück.

Splitter: Je weniger Eigenfettanteil eine Holzart aufweist, desto höher ist die Gefahr von Splitterbildung. Die stellt besonders rund um Pools und Teiche ein großes Problem dar, immerhin ist man dort üblicherweise barfuß unterwegs. Sich einen Splitter einzutreten kann ausgesprochen schmerzhaft sein.

Welche Vorteile bringen Poolumrandungen aus WPC?
Bei Wood Plastic Composite – kurz: WPC – handelt es sich um einen Verbundwerkstoff. Dieser besteht aus Holz(fasern), Kunststoffen und einigen Zusatzstoffen. Sein größter Vorteil gegenüber Holz: Es gibt keine Splitterbildung. WPC ist dabei lange haltbar, einfach zu montieren und einfach zu reinigen/pflegen. Dank des einheitlichen Fertigungsverfahrens weisen sämtliche WPC Dielen dieselbe hohe Qualität auf. Haben wir Ihr Interesse geweckt finden Sie WPC unter Traumboden24.de.

4. Die besten Holzarten für die Poolumrandung

Verglichen mit einer normalen Holzterrasse muss eine Poolumrandung aus Holz mit größeren Belastungen zurechtkommen. Entsprechend eignet sich auch nicht jede Holzart für die Montage. Wir vom Holzterrassen Kastell haben auf jeden Fall genau das, was Sie suchen – ganz egal, ob heimische oder tropische Varianten. Wer auf Hölzer aus der unseren Breitengraden setzen möchte, trifft mit Thermoesche die beste Wahl. Freunde von Tropenhölzern können zwischen Ipe, Cumaru, Bangkirai oder Garapa wählen. Wir stellen Ihnen das Quintett gerne näher vor.

Thermoesche: Damit aus Eschenholz Thermoesche wird, muss es einer speziellen Behandlung unterzogen werden. Diese sorgt nicht nur für den außergewöhnlich dunklen Farbton, sondern macht das Holz gleichzeitig auch widerstandsfähiger. Aus diesem Grund für Thermoesche die Rangliste der heimischen Hölzer in Sachen Dauerhaftigkeit auch klar an. Interessant für Tropenholzfreunde: Aufgrund der dunklen Färbung wirkt Thermoesche ausgesprochen exotisch.

Ipe: Eine Haltbarkeit von bis zu 25 Jahren, keinerlei Probleme mit Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit. Dazu kommen eine sehr geringe Splitterneigung und eine hohe Resistenz gegenüber Pilzen und Schädlingen. Beim südamerikanische Ipe müssen Sie zudem kein Ausbluten und somit keine Verunreinigung von angrenzenden Objekten befürchten. Eine sehr beliebte Variante der Poolumrandung aus Holz.

Cumaru: Sehr beliebt für den Terrassenbau und auch sehr gut geeignet für die Konstruktion einer Poolumrandung. Hohe Widerstandsfähigkeit und eine geringe Splitterneigung machen die Holzart so attraktiv. Besonderer Pluspunkt: Dank des Farbverlaufs von Hell- bis Rotbraun hebt sich Cumaru optisch gesehen von allen anderen Terrassenhölzern ab.

Bangkirai: Der Eyecatcher aus Ostasien. Das einzigartige rötlich-gelbe Farbspiel sorgt für jene Eleganz, welche diese Holzart so beliebt macht. Dass Bangkirai dazu noch ausgesprochen widerstandsfähig und lange haltbar ist, rundet das Gesamtpaket ab.

Garapa: Überall dort, wo Holz mit Wasser in Berührung kommt – also etwa bei Pools, Bootsanlegestellen etc. – greifen die Menschen gerne zu Garapa. Das Holz der südamerikanischen Baumart Apuleia Ieiocarpa ist ausgesprochen belastbar. Sein spezieller Wechseldrehwuchs verleiht ihm einen unregelmäßigen Faserverlauf, der es auch optisch besonders interessant macht.

5. Die Oberflächenfrage: Glatt oder mit Profil?

Die Frage, ob glatte oder Profilrillen auf der Terrasse montiert werden, stellte sich lange Jahre (fast) gar nicht. Die Bretter mit Profilen waren klar am beliebtesten. Das hat sich in der jüngeren Vergangenheit allerdings geändert. Heute setzen die meisten Bauherren auf glatte Dielen. Am Ende zählt zwar der persönliche Geschmack, wir möchten Ihnen die Entscheidung mit einer kleinen Gegenüberstellung aber zumindest erleichtern.

Glatte TerrassendielenTerrassendielen mit Profil
      • Einfach zu reinigen
      • Unkomplizierte Pflege
      • Können im Schadensfall abgeschliffen und renoviert werden
      • Optisch einheitlich
      • Staunässe entsteht weniger schnell
      • Rutschhemmende Eigenschaften des Profils machen diese Dielen zur besten Wahl für ältere Menschen oder Familien mit Kindern

 

Wir raten klar zum Kauf von glatten Terrassendielen. Durch das Fehlen von wie auch immer gearteten Rillen bildet sich weniger Staunässe. Die glatte Oberfläche erleichtert eine Reinigung ungemein. Verwenden Sie dafür klares Wasser und einen Besen bzw. eine Bürste mit möglichst weichen Borsten. (Harte Borsten würden die Dielenoberfläche verkratzen.) Weiterer Vorteil: Kleinere Beschädigungen lassen sich durch Abschleifen entfernen.

6. Poolumrandungen aus Holz: Unser Resümee

Damit eine Poolumrandung möglichst lange hält, ist die Materialwahl der wichtigste Punkt in der gesamten Vorbereitung. Richten Sie Ihre Entscheidung dabei keinesfalls nur nach dem Preis aus. Wer heute zu billig kauft, muss morgen mit Zusatzkosten und Ärger rund um Reparaturarbeiten rechnen. Geben Sie lieber für entsprechend gute Qualität ein wenig mehr aus. Die passenden Produkte finden Sie in unserem umfangreichen Onlineshop.
Eine Poolumrandung aus Holz ist nicht nur etwas fürs Auge. Neben der ansprechenden Optik überzeugt sie auch dadurch, dass sie konstant fußwarm ist. Holz lässt sich außerdem sehr einfach bearbeiten, (versierte) Heimwerker sollt das Projekt deshalb vor keine allzu großen Schwierigkeiten stellen. Aber: Verglichen etwa mit WPC ist Holz pflegeintensiver. Zudem könnte die Splitterneigung des Naturwerkstoffs besonders rund um Pools und Teiche – wo man ja oftmals barfuß unterwegs ist – zum Problem werden. Verhindert lässt sich das durch eine umfangreiche und gewissenhafte Pflege Ihrer Poolumrandung aus Holz.

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