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Terrassenhölzer – Sie haben die Qual der Wahl

Welche Terrassenhölzer gibt es?

Nachdem der Entschluss gefallen ist, eine Holzterrasse zu bauen, stellt sich schon bald die Frage nach der Holzart. Ihnen wird schnell auffallen, dass es eine große Auswahl an verschiedenen Terrassenhölzern gibt: helle Terrassenhölzer, dunkle Terrassenhölzer, rötliche Terrassenhölzer, ruhige oder lebendige Maserung, elegante oder rustikale Optik … Hier ist also ihr persönlicher Geschmack gefragt. Weiterhin gibt das Budget vor, welche Preisklasse es sein darf. Nach oben hin gibt es nämlich kaum Grenzen. Doch viel wichtiger als der Preis oder das Aussehen ist die Haltbarkeit der Terrassenhölzer. Denn egal, wie wunderschön Ihre Terrassendielen sind und wie teuer sie waren, wenn sie nicht mit den erforderlichen Eigenschaften ausgestattet sind, wird die Terrasse nicht lange halten. Doch soweit muss es nicht kommen. Alle wichtigen Informationen und Tipps zur Wahl der richtigen Terrassenhölzer erhalten Sie im folgenden Beitrag.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Terrassenhölzer: Das bedeutet die Dauerhaftigkeitsklasse
  2. Welche Terrassenhölzer eignen sich am besten?
    2.1 Terrassenhölzer DHK 1: Robust, formstabil und witterungsbeständig
    2.2 Terrassenhölzer DHK 2: Solide, stabil und langlebig
    2.3 Terrassenhölzer DHK 3: Preiswert, heimisch, nachhaltig
  3. Was ist der günstigste Terrassenbelag?

1. Terrassenhölzer: Das bedeutet die Dauerhaftigkeitsklasse

Die Holzterrasse gehört zum Außenbereich und wie der Name bereits verrät: Sie befindet sich draußen. Das heißt, im Laufe des Jahres sind Terrassenhölzer Regen, Schnee, Wind, Sturm, Sonneneinstrahlung und Minustemperaturen ausgesetzt. Materialien, die im Freien zum Einsatz kommen, sollten deshalb robust, witterungs- und widerstandsfähig sein. Nicht alle Holzarten für Terrassenhölzer verfügen über dieselben guten technischen Eigenschaften. Bei der Auswahl Ihrer zukünftigen Terrassendielen sollten Sie also darauf achten, wie haltbar sie sind. Die fünf Dauerhaftigkeitsklassen (DHK) geben Auskunft darüber.

DHK 1 ist die beste und verspricht eine Nutzungsdauer von bis zu 25 Jahren.  Auch Nummer 2 bietet sich an, wird die Haltbarkeit doch mit 15 bis 20 Jahren angegeben. Hölzer der DHK 3 bringen es immerhin noch auf eine Nutzungsdauer von 10 bis 15 Jahren. Hölzer der beiden Klassen, die darunter liegen, können für den Terrassenbau ausgeschlossen werden, da sie wenig oder gar nicht dauerhaft sind.

2. Welche Terrassenhölzer eignen sich am besten?

Terrassenhölzer der DHK 1 sind die robustesten, formstabilsten und witterungsbeständigsten. Sie arbeiten nur wenig und neigen deshalb selbst bei Luftfeuchtigkeits- und Temperaturschwankungen kaum zu Verzug. Auch ihr Quell- und Schwindverhalten ist als sehr gering einzustufen. Wichtig zudem für den Terrassenbau: Terrassenhölzer der ersten Dauerhaftigkeitsklasse splittern nur selten und eignen sich deshalb besonders gut für Familien mit kleinen Kindern und alle, die gern barfuß laufen. Folgende Holzarten gehören zur Königsklasse der Dauerhaftigkeit:

2.1 Terrassenhölzer DHK 1: Robust, formstabil und witterungsbeständig

Cumaru

Das sogenannte Eisenholz aus Südamerika ist extrem hart und weist eine sehr hohe Dichte auf. Ob Cumaru Red oder Cumaru Braun – Cumaru ist prädestiniert für den Terrassenbau sowie als Teich- oder Poolumrandung.

Cumaru Holzterrasse

Ipe

Das aus Süd- und Mittelamerika stammende Holz überzeugt mit seiner enormen Widerstandsfähigkeit und Härte. Außerdem weist Ipe so gut wie kein Schwindverhalten auf. Farblich bewegt sich das Holz mit der ruhigen Maserung im rotbraunen Bereich.

Holzterrasse Ipe

Massaranduba

Das robuste Holz stammt von einem Baum, der in der Karibik und in Mittelamerika zu Hause ist. Massaranduba arbeitet so gut wie gar nicht, hält bis zu 25 Jahre Wind und Wetter stand und zeigt sich in einem faszinierenden und kräftigen Rotbraun.

Thermoesche

Die einzige, nicht tropische Vertreterin in der DHK 1, ist die Thermoesche. Dank der thermischen Modifikation ist das Holz höchst witterungsbeständig. Dabei sieht es mit seinem dunkelbraunen Farbton sehr elegant und vornehm aus.

Holzterrasse Thermoesche

2.2 Terrassenhölzer DHK 2: Solide, stabil und langlebig

Auch die Terrassenhölzer der Dauerhaftigkeitsklasse 2 sind hervorragend für den Bau einer Holzterrasse geeignet, selbst wenn ihre Nutzungsdauer lediglich 15 bis 20 Jahre beträgt. Es handelt sich bei Terrassenhölzer dieser Kategorie um solide, stabile und langlebige Holzarten: ausreichend witterungsbeständig und widerstandsfähig gegenüber Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen. Wir stellen Ihnen drei Terrassenhölzer der DHK 2 genauer vor:

Bangkirai

Das Holz aus dem ostasiatischen Raum ist ein echter Renner unter den Terrassenhölzern. Das hat drei Gründe: Bangkirai ist widerstandsfähig und dauerhaft, besitzt eine wunderschöne Optik und ist dabei sogar noch vergleichsweise günstig.

Bangkirai HolzterrasseEiche

Auch Europa schickt eine Vertreterin in die DHK 2: die Eiche. Mit ihrem harten Holz, das bei entsprechender Pflege lange hält, bewährt sie sich mühelos in dieser Kategorie. Aus rein ökologischer Sicht ist sie sogar erstklassig, denn lange Transportwege entfallen.

Garapa

Erhellende Momente im Freien bringt eine Holzterrasse aus Garapa. Die Holzart kommt aus dem zentralen Südamerika und ihr Farbton gleicht dem von Blütenhonig. Erwähnenswert ist außerdem die glatte und damit sehr pflegeleichte Oberfläche.

Garapa Holzterrasse

2.3 Terrassenhölzer DHK 3: Preiswert, heimisch, nachhaltig

Als „mäßig dauerhaft“ werden die Terrassenhölzer aus der DHK 3 eingestuft. Ihre Nutzungsdauer wird mit 10 bis 15 Jahren angegeben. Das ist natürlich weniger als bei den Dauerhaftigkeitsklassen 1 und 2, jedoch liegen die Preise auch deutlich niedriger. Und Geld spielt nun mal bei der Anschaffung einer neuen Holzterrasse ebenfalls eine Rolle. Wir haben zwei Terrassenhölzer der DHK 3 für Sie ausgesucht:

Douglasie

Ursprünglich stammt die Douglasie aus Nordamerika, wurde aber bereits vor vielen Jahren nach Europa importiert. Sie ist längst heimisch geworden und das freut insbesondere die Ökobilanz: Anders als bei Tropenhölzern fallen keine langen Transportwege an und das spart eine Menge CO2. Solange Sie vermeiden, dass die Terrassendielen aus Douglasie direkten Bodenkontakt haben und Sie die Oberfläche einmal pro Jahr mit einem passenden Öl pflegen, werden Sie mindestens zehn Jahre etwas von dem optisch sehr ansprechenden Holz haben.

Douglasie HolzterrasseSibirische Lärche

Im Osten Russlands stehen extreme Temperaturen an der Tagesordnung. Die Sibirische Lärche kommt mit jeglichen klimatischen Bedingungen deshalb bestens klar. Als Terrassendiele hält sie bis zu 15 Jahre stand, vorausgesetzt, das Holz wird ordnungsgemäß gereinigt und gewartet. Optisch ist das Holz der Lärche zudem eine echte Augenweide: Es besitzt einen hellen, honiggelben Farbton und eine intensive Maserung.

Laerche Holzterrasse

3. Was ist der günstigste Terrassenbelag?

Jetzt sind Sie an der Reihe: Welches Terrassenholz darf es sein? Definieren Sie die Frage „Was ist der günstigste Terrassenbelag“ jedoch nicht am Preis, sondern durch den jeweiligen Verwendungszweck.  Am besten beantworten Sie im Vorfeld ein paar Fragen, um die Möglichkeiten einzugrenzen.

Werden die Terrassenhölzer viel Feuchtigkeit ausgesetzt sein?

Wenn Sie nah am Wasser wohnen, in einem regenreichen Gebiet zu Hause sind oder die Umrandung eines Pools planen, sollte die Dauerhaftigkeitsklasse das ausschlaggebende Argument darstellen. Denn anhaltender Feuchtigkeit sind nur sehr dauerhafte und witterungsbeständige Terrassenhölzer wie Tropenhölzer gewachsen.

Wie hoch dürfen die Kosten sein?

Je kleiner die Zahl hinter der Dauerhaftigkeitsklasse, desto höher der Preis. Für Tropenhölzer werden Sie immer tiefer in die Tasche greifen müssen. Auch Eiche gehört zu den Terrassenhölzern aus dem oberen Preissegment. Für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis sollten Sie unserer Meinung nach zu Terrassenhölzer aus Garapa greifen. Die preiswerteste Terrassendiele ist in aller Regel Douglasie.

Wünschen Sie sich ein möglichst nachhaltiges Produkt?

Wenn ja, kommen Tropenhölzer aufgrund ihrer schlechten Ökobilanz nicht infrage. Schauen Sie sich lieber Terrassenhölzer aus Douglasie oder Thermoesche an, damit Sie die Stunden im Freien mit bestem ökologischem Gewissen genießen können.

Welche Farbe sollen Ihre zukünftigen Terrassenhölzer haben?

Ob hell oder dunkel, es gibt Terrassenhölzer für jeden Geschmack. Garapa, Eiche und Sibirische Lärche gehören zu den helleren Holzarten, alle anderen verzaubern eher mit einer dunklen oder rotbraunen Farbgebung.

Lieber harmonisches oder lebendiges Erscheinungsbild?

Als Faustregel gilt: Weiche Terrassenhölzer weisen deutlich mehr Äste und kleine Risse auf und wirken dadurch dynamischer und rustikaler. Harte Terrassenhölzer bringen ein eher homogenes Erscheinungsbild mit. Sie haben die Wahl!